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News vom Team X-Ray
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Der Praesident des FSC Remscheid e.V., Klaus Mathies, bedankt sich
bei allen Aktiven fuer ihren Einsatz in 2008
Klaus Mathies, Praesident des FSC-Remscheid e.V., bedankt sich - symbolisiert durch dieses Poster - bei allen FSC-lern, die den FSC Remscheid im Jahre 2008 bei unterschiedlichsten Wettbewerben und Rekordveranstaltungen sehr erfolgreich vertreten haben, ob das nun in Leutkirch im Allgaeu war und/oder in Eloy, Arizona. In gleicher Weise geht ein nicht minderer Dank des FSC auch an die Unterstuetzer und Sponsoren, deren Engagement die Aktivitaeten der Sportler aus Remscheid erleichtert hat und alle immer wieder motiviert.

An dieser Stelle sei der Kommentar erlaubt, Klaus, dass der FSC-Remscheid und die aktiven Springer mindestens genauso von Deiner unermuedlichen Arbeit (in der Oeffentlichkeit wie im Hintergrund) profitiert haben, wie der FSC von den Aktiven, zu denen Du ja uebrigens - trotz Vorstandsarbeit - ebenfalls nach wie vor zu zaehlen bist. Dank dafuer, verbunden mit der Bitte, dass das Engagement aller auch 2009 mindestens so intensiv bleiben moege wie im vergangenen Jahr.
Der FSC ist mit seinen Freestylern Sonny und Sven bereits in der Vorbereitung auf die Herausforderungen dieses Jahres, mit den Deutschen Meisterschaften Anfang August im Saarland als sportlichen Hoehepunkt.
Gratulation den erfolgreichen 200-er Teilnehmern!!
Herzlichen Glueckwunsch allen, die bei dem 200-er in Eloy dabei waren.
Tolle Leistung von allen, insbesondere von den Daedalanten als DEN Motivationskuenstlern!!
Das folgende Bild zeigt die Rekordformation:

Von uns (X-Ray)
war ja physisch aus diversen Gruenden niemand dabei, jedoch war dennoch eine beachtliche Remscheider Delegation mit von der Partie (siehe Foto), mit zwei ehemaligen, langjaehrigen Teammitgliedern
vom Team X-Ray, naemlich Dr. Henning Stumpp und Uwe Soppa (2. bzw. 3. v. links).

Zuhause haben alle das Geschehen via Internet verfolgt - insbesondere und mit vollem Einsatz wegen der Zeitverschiebung jeweils bis in den fruehen Morgen der Praesident des FSC-Remscheid, Klaus Mathies. Niemand wird einen so heissen Draht nach Eloy unterhalten haben wie er.
Autor: Uli
Silber fuer X-Ray!! DFV-Cup Leutkirch 08.-12.09.08
...mal wieder ein Wettbewerb nach unserem Geschmack!! :-)
Die Jungs vom FSC Eisenach, mit denen wir uns bereits bei vergangenen DFV-Cups in Gransee schoen heftige, enge Wettkaempfe geliefert hatten, waren einmal mehr ein sportlicher Gegner, an dem wir uns (dieses Mal noch) die Zaehne ausgebissen haben. Der Wettkampf war ueber die gesamte Strecke knalleng und superspannend. Am Ende des ersten Tages stand es nach 6 Spruengen und wechselnden Fuehrungen unentschieden. Nach der 10. Runde lagen wir dann letzten Endes doch mit 6 Punkten hinten und mussten uns mit dem 2. Platz zufrieden geben. Dass uns das dieses Mal nicht schwer gefallen ist lag daran, dass wir mit einem Schnitt von 17,7 Punkten ueber die 10 Runden einen deutlichen neuen Teamrekord gesprungen sind.
Das Ergebnis bestaetigt die Arbeit, die - nach einem Neuanfang, was die Teambesetzung angeht - im Fruehjahr 2008 in DeLand, Florida, begonnen wurde. Ueber die dann folgende Saison waren wir weiss Gott nicht vom Wetterglueck verfolgt, so dass wir leider nicht die Spruenge machen konnten, wie von der Anzahl her vorgesehen. Auch erleichterte das Konzept, den Point-Slot doppelt zu besetzten, trotz der springerisch super Leistungen von Kurt und Steffen, das Vorankommen naturgemaess nicht unbedingt. Allerdings zeigte sich bereits beim Nuggets-Cup, den Kurt mitgesprungen war, dass es deutlich voran gegangen ist mit der Team-Performance. Leider waren dann mit Steffen wetterbedingt vor dem DFV-Cup nur noch 25 Spruenge moeglich, so dass wir uns nicht wirklich gut vorbereitet gefuehlt haben.
Beim Wettbewerb selbst zeigte sich dann, dass wir uns ueber die Jahre - nicht zuletzt durch die Fights mit den Jungs - eine ordentliche Wettkampfhaerte erarbeitet haben, so dass wir ueber den Wettkampf konstant das Niveau der guten Spruenge aus dem Training halten konnten, was uns im Training ehrlich gesagt ueber 10 Runden bisher noch nicht gelungen war. Einen gehoerigen Anteil daran hatte aber auch unser Coach Gary Smith. Er hatte sich freimachen koennen und war nach Leutkirch gereist und konnte uns so praktisch bei jedem Sprung wertvolle Details mit auf den Weg geben - die wir durchgehend gut umgesetzt haben :-). Dank sei hier auch nochmal an Heidi gerichtet, die uns trotz Krankheit ueber die Trainingstage mit Videos beliefert hat, Dank auch an Mark "Euro" Ewert, der nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Heidi im laufenden Wettbewerb sehr kurzfristig eingesprungen ist und die Doppelbelastung mit uns und den Chicas auf sich genommen hat. ...naja gut, Springen mit den Chicas ist eigentlich keine Belastung - aber das Feiern...
Abgerundet wurde der DFV-Cup durch einen gemeinsamen Start von X-Ray und den Chicas (als Team ChicsRay, siehe Fotos) im 8-er Wettbewerb. Maedels, vielen Dank fuer diese Kooperation - es hat sehr viel Spass gemacht (und schreit nach einer Wiederholung ;-)!!
Die Chicas sind beim DVF-Cup uebrigens auch einen super Wettbewerb gesprungen, zu dessen Ende sie uns die 10. Runde mit einem neuen deutschen Frauenrekord von 27 Punkten (herzlichen Glueckwunsch dazu!) sauber abgenommen haben. Insgesamt kamen sie mit einem beachtlichen Schnitt von 15,7 als souveraene Sieger der Frauenwertung in der offenen Wertung auf Rang 3. Dahinter lauert mit einem Top-Ergebnis von 14,2 aber schon Incognito, auf deren Auftritt bei der Deutschen im kommenden Jahr man gespannt sein darf, zumal die Chicas eine personelle Veraenderung zu verkraften haben werden, da sich Susa auf eine Weltreise - unter Mitarbeit an diversen Hilfsprojekten - begeben wird und ihren Slot bei den Chicas (leider) zur Verfuegung stellt.
Hey Susa, Hut ab!! Wir wuenschen dir viele gute Erfahrungen und viel Spass.
Pass auf dich auf...

ChicsRay vorher: hinten - Uli, Steffen, Uwe, PG, Euro, vorn - Petra, Susa, Mo, Sia

ChicsRay nachher: hinten - Uli, Uwe, Steffen, PG, Euro, vorn - Petra, Mo, Sia, Susa
Wie immer nach dem Hoehepunkt einer Saison wird es nun erstmal kurz etwas ruhiger. Es sieht aber gut aus, dass es weitergeht, jedoch muessen die Ziele noch abgestimmt werden. ...im Grunde geht aber eigentlich nur das, was wir den Jungs nach der 10. Runde versprochen haben: Wir sehen uns wieder bei der Deutschen Meisterschaft 2009 ...und dann werden wir besser sein als dieses Mal ;-)
An dieser Stelle auch mal einen ausdruecklichen Dank an den Praesidenten des FSC-Remscheid, Klaus Mathies (im folgenden Bild ganz rechts), fuer seine rat- und tatkraeftige Unterstuetzung speziell in dieser Saison, aber auch in den vielen vergangenen Jahren. Ohne ihn waere das Jahr fuer X-Ray so nicht moeglich gewesen.

ChicsRay Remscheid 8-er mit FSC-Remscheid Praesident Klaus Mathies (ganz rechts)
Dank auch allen anderen Sponsoren - aufgelistet auf diese Website.
(Fuer diejenigen, die Interesse haben: Spruenge siehe unter Videos)
...schaut auch mal unter www.tunnelcamp.de vorbei. Vielleicht habt ihr Lust auf ein Camp in Bedford mit Betreuung durch X-Ray
solong, take care
...und passt bei den Landungen auf (siehe Appell DFV)
Autor: Uli
X-Ray auf dem 3. Platz beim Nuggets-Cup - 26./27.07.08
Drei Tage vorher waren wir angereist, um uns - dieses Mal wieder mit Kurt als Point - auf den Cup vorzubereiten. In diesen drei Tagen haben wir dann knapp 30 Spruenge geschafft, die meisten aus der TwinOtter, einige aus der Pilatus Porter - was immer recht lebendige Exits zur Folge hatte ;-). Die Spruenge wurden jeden Tag besser, so dass wir ueberaus optimistisch in den Wettbewerb gehen konnten.

Das Team beim Nuggets-Cup: Kurt, Uli, PG, Mike und am Video Claudia (Heidi)
Der Wettbewerb zeichnete sich dann durch ein hochkaraetiges Teilnehmerfeld aus. Neben den deutschen Nationalmannschaften (offen: Team Eisenach, und Frauen: Team Chicas) traten auch deren Kollegen aus der Schweiz (Team Niva) und Oesterreich (Team Monkey Circus) an. So fanden wir uns inmitten nationaler Spitzen wieder. Nach dem wetterbedingt leider auf 5 Runden verkuerzten Wettbewerb konnten wir uns gerade noch der Monkeys erwehren, mussten aber Eisenach und Viva ziehen lassen. Resultat war also Bronze mit einem Schnitt von 17,2 aus den 5 Runden (wegen der sehr schnellen ersten Runde nicht ganz repraesentativ).
Gebeutelt wurden wir durch insgesamt 4 (im wesentlichen berechtigte) Punkteabzuege, die zwar an der Platzierung nichts geaendert haetten aber zeigten, dass es noch an der Sauberkeit fehlt. Fuer den DFV-Cup muessen wir also noch etwas draufpacken - speed und kontrolle.
Bewundernswert waren die Spruenge der Chicas und der nun designierten Chicajaeger Incognito. Beide Teams zeigten einen ausserst dynamischen Sprungstil, wobei die Chicas ihre Routine insbesondere in den B-Slots ausspielen und sich die Konkurrenz in der Frauenwertung noch vom Leib halten konnten. Die kommenden Wettbewerbe versprechen jedoch in dieser Kathegorie erhebliche Spannung, zumal auch die AirBubbles aus Kassel-Calden nicht untaetig gewesen sind in diesem Jahr.
Autor: Uli
X-Ray, erneut kein Wetterglueck, Gransee - 10./11.07.08
Auch der vierte Trainingstermin stand wettermaessig nicht unter einem guten Stern. Nach den beiden Tagen konnten gerade mal 8 Spruenge (2 + 6) eingetragen werden. Also haben wir uns darauf verstaendigt, dass es auf jeden Fall mal wieder wichtig war, dass man sich gesehen und miteinander gesprochen hat - auch was ...und sicher auch in gewisser Weise nicht voellig falsch, aber geplant war es eben schon anders.
Zum naechsten Mal versuchen wir es nun im Sueden und reisen zur Vorbereitung des Nuggets-Cups drei Tage vorher in Leutkirch an. Dann wird seit laengerem mal wieder NSL-Macher Kurt Gaebel mit von der Partie sein und den Front-Slot auch fuer den Wettbewerb uebernehmen - Steffen kann sich derweil zuruecklehnen und die Ferien geniessen (obwohl er was wie "von wegen Ferien" erzaehlt hat). Drei Tage Training stehen noch auf dem Programm, bevor es das erste Mal Ernst wird fuer die neue Teambesetzung ...wir sind jedenfalls mal gespannt, was - trotz nun doch schon erheblicher witterungsbedingter Trainigsdefinzite - geht.
...Spass machen wird´s auf jeden Fall. Hoffentlich koennen wir es eng halten zu den starken deutschen Teams und vor allem zu den Nationalteams aus der Schweiz und Oesterreich.
Autor: Uli
X-Ray, die 2. in Gransee - 14./15.06.08
Das Wetter war nicht super angesagt, aber gesprungen wird bekanntlich am Platz und in Gransee war es praktisch durchgehend springbar. So konnten wir - wieder mit Steffen als Point - am Samstag und Sonntag insgesamt 21 Sprünge machen (10 + 11). Am Samstag liefen die Sprünge nicht ganz so rund, denn es gab doch viele kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten. Der Sonntag lief dann besser, was an der ausgiebigen Nachtruhe gelegen haben mag oder einfach nur der simplen Tatsache geschuldet war, dass einen eine 4-wöchige Sprungpause nicht unbedingt besser macht.
Die nächste Trainingseinheit (10./11.07. wiederum in Gransee) ist wieder erst in etwa 4 Wochen, so dass wir sehen müssen, wie wir uns durch eine intensivere mentale Vorbereitung im Vorfeld besser auf den Termin einstellen, um die Pause weniger spürbar zu machen. ...danach erhöhen wir die Trainingsfrequenz bis zum Cup dann ohnehin noch etwas. Heidi konnte nun auch für die gesamte Saison zusagen, so dass jetzt sichergestellt ist, dass wir immer gut im Bild sind, da sie den Kopf für´s Video hinhält.
Dennoch, Spaß hat´s wieder reichlich gemacht und Hunger auf mehr (Sprünge und die wieder leckere Verpflegung im Bistro). Allen, die uns logistisch unterstützt haben - Manifest, Packer und Catering - vielen Dank. Wir kommen gern wieder.
Autor: Uli
X-Ray nicht mehr amtierender Norddeutscher Meister
Nachem das Team X-Ray über Jahre hinweg (2001 - 2007) die norddeutsche Meisterschaft für sich entscheiden konnte, kam diese Serie am 7./8. Juni in Kassel-Calden nun zu ihrem Ende. Die Chicas, die 4-er Nationalmannschaft der Damen, konnten mit einem für die eher auf der langsamen Seite einzuschätzenden Losung guten Schnitt von 13,7 über 10 Runden das erste Mal die Meisterschaft für sich entscheiden.
Von dieser Stelle aus den HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH des Teams X-Ray!
Da wir aber immer gern norddeutscher Meister gewesen sind, kündigen wir hiermit gleichzeitig an, dass wir versuchen werden, beim nächsten Mal (2009) in Calden wieder anzutreten - was uns dieses Jahr wegen Terminproblemen nicht möglich war - um die nun charmant unterbrochene Reihe nach Möglichkeit weiterzuführen ;-).
Autor: Uli
X-Ray in Gransee - 17./18.05.08
Naja, das erste Training in Deutschland - zugegeben, sehr optimistisch im März angesetzt - war ja leider dem Wetter zum Opfer gefallen ...und dass, wo Kurt extra aus den USA angereist war :-(
Am 17./18.05. stand nun die zweite Trainingseinheit auf dem Zettel, wieder in Gransee, dieses Mal aber mit Steffen als Point. Mike hatte es im Vorfeld etwas spannend gemacht und seine Pac 750XL nach vielem Hin und Her noch rechtzeitig zu Pfingsten aus Neuseeland herfliegen lassen (gut, dass man desöfteren nicht weiss, worauf man sich mit einem neuen projekt einläßt ;-). Nun war aber zum 17./18. der Flieger vor Ort und wir mussten nur aufs Wetter hoffen. Das war dann nicht wirklich gut, aber dennoch gab es für uns insgesamt 25 Sprünge (14 + 11) an diesem Wochenende!
Nach wenigen Sprüngen hatten wir uns an die Tür der Pac, die etwas niedriger ist, als die der Caravan, gewöhnt, so dass die Exits schnell kein Thema mehr waren. Die Steigzeiten des Fliegers sind sehr gut, so dass man der Pac uneingeschränkte Teamtauglichkeit bescheinigen kann..

...da fragt man sich natürlich, wie es den gelaufen ist, mit Steffen vorn im Wind - und Heidi das erste Mal für X-Ray an der Kamera. Beides hat vorzüglich geklappt. Steffen hatte (erwartungsgemäß) keine Eingewöhnungsprobleme. Vorn verfügt X-Ray damit also mit Kurt und Steffen über eine super Doppelspitze. Die Sprünge gingen insgesamt ganz gut von der Hand und zeigten, dass was geht, aber auch - das hatten wir schon in der Nachlese des DeLand-Trainings - dass es noch einige Baustellen gibt, die es aufzuräumen gilt.
Was gab es noch?
- Heidi hatte am Sonntag ihre dritte Reserve (und eifert damit Moritz, unserem bisherigen Videomann nach - der hat bisher 15!)
- die Pac 750 ist ein gutes Flugzeug, aus dem man türtechnisch etwa einer Caravan vergleichbar springen kann, also kein Problem für 4-er Teams ...und sie ist schnell oben
- es gab immer leckeren Milchreis im Bistro und auch sonst alles, was einem so über den Tag hilft
ein wirklich gutes Wochenende für X-Ray
...Lady and Gentlemen, es hat mir großen Spaß gemacht
ich freu mich schon auf´s nächste Mal, den 14./15.06., wieder in Gransee
Autor: Uli
Neues X-Ray Line-up 2008
Nach der sehr erfolgreichen DM 2007, bei der wir uns nur denkbar knapp vor der Sportfördergruppe die Silbermedaille sichern konnten, geht das Team mit einer veränderten Besetzung in das Jahr 2008.
Mit
- Mike Vetter als center-in
- PG (Peter Großmann, aber so kennt ihn eh kaum jemand) als tail
- Kurt Gaebel, bzw. Steffen Schiedek im slotsharing als point
- Uli Sehrbrock als center-out
will X-Ray Remscheid die Saison 2008 mit dem DFV-Cup als sportlichen Höhepunkt bestreiten.
Der Anfang wurde bereits gemacht, mit einem Trainingscamp in DeLand, in welchem die neue Crew vom 14. bis 24.02.08 insgesamt 95 Sprünge absolvieren konnte. Dank des guten Wetters und des Inputs von Worldclass Coach Gary Smith zeigte die Lernkurve anfangs deutlich nach oben. In der zweiten Hälfte des Camps mußten wir jedoch akzeptieren, dass die Bäume nicht immer nur in den Himmel wachsen können. Die Arbeit an den Feinheiten förderte doch noch so maches zutage, an dem in der weiteren Saison noch intensiv zu arbeiten sein wird, nach dem Motto "new speed, new mistakes". Ins Bild gesetzt wurden alle Sprünge in DeLand übrigens von Uwe Soppa, einem der Gründungsmitglieder des Teams, der die ungewohnte Aufgabe nach kurzer Eingewöhnung mit Bravour meisterte.
Zum Ende des Camps läßt sich resümieren, dass die neue Besetzung gut zusammengefunden hat. Das erkennbare Potential sollte noch eine Leistungssteigerung zum DFV-Cup erwarten lassen, so dass X-Ray Remscheid hoffentlich wieder ein Wort mitreden kann, wenn es um die Verteilung der Medaillen geht. Die Konkurrenz in Leutkirch wird jedoch stark sein, da neben den deutschen Teams (u.a. dem amtieren deutschen Meister FSC-Eisenach, der Sportfördergruppe, den Chicas und Final-Four) an dem als Dreiländerwettkampf ausgelegten Wettbewerb - super Idee, übrigens - auch Teams aus Österreich und der Schweiz antreten werden ...und die können sich weiss Gott auch schnell bewegen.
Der langjährige Outside-Center von X-Ray, Henning Stumpp, ist übrigens nach der DM 2007 zum EADS-8er gewechselt, um die Jungs dort dabei zu unterstützen, bei der WM im August 2008 in die Medaillienränge zu kommen. Dein "altes" Team X-Ray wünscht dazu viel Erfolg, Henning. Wir drücken euch feste die Daumen.
Autor: Uli
X-Ray Deutscher Vize-Meister 2007
Nach dreimal Bronze sollte es in diesem Jahr endlich einmal soweit sein: Silbermedaille für X-Ray auf der Deutschen Meisterschaft war das erklärte Ziel des Teams. Nebenbei sollte der 16er Schnitt geknackt werden. Es war im Vorfeld klar, dass dies auch notwendig sein würde, um das silberne Ziel auch wirklich zu erreichen. Zwar war mit dem Rücktritt von EADS aus der Vierer-Szene ein oberhalb von X-Ray "gesetztes" Team entfallen, aber mit der Sportfördergruppe der Bundeswehr würden wir, wie bereits auf dem Nuggets Cup, sehr starke Konkurrenz bekommen.
Die Frage war nur, was können sie wirklich? In 2007 stand noch kein Wettbewerb über 10 Runden zu Buche, und bei der SpoFö wird ja in den zivilen Kreisen immer gemunkelt, sie würden sich mehr auf das CISM-Programm konzentrieren und daher über 10 Runden nach dem IPC-Programm immer im Nachteil sein. So richtig mochte ich das sowieso nie glauben und wie der Wettkampf in Eisenach bewies, hatten die Jungs wohl gut und ausgewogen trainiert.
Nach unseren Trainingsleistungen trauten wir uns eine 16+ durchaus zu, auch wenn man für Teamrekorde natürlich immer auch ein wenig Glück braucht, mit Auslosung, Schiedsrichtern, der richtigen Wettkampfdynamik, halt wie alles so läuft in den 2 bis 3 Tagen.
Die Tage vor dem Wettkampf:
Zunächst mal lief gar nichts in Eisenach. Das Wetter war lausig, viel Wind und Regen, eine Schlammschlacht bahnte sich an und der gemietete Wohnwagen entpuppte sich immer mehr als unerlässliches Refugium zum Aufwärmen und Abschalten. Die Packer richteten eine Zone im Packzelt ein, die mit Schuhen nicht betreten werden durfte. Die Schirme reichten wir über eine Art Tresen hinüber, so blieben die Rigs im Laufe der Woche erstaunlich sauber. Trotz früher Anreise am Freitag vor dem Wettbewerb schafften wir gerade mal einen Trainingssprung. Wir hatten den mit Snowflake-Offset aus der Tür gewählt und waren uns bewusst, dass ein schlechter Sprung nicht gerade gute Medizin wäre. Es ging aber alles gut und diese Nervenprobe war erstmal bestanden.
Pünktlich zum offiziellen Beginn am Dienstag dann die ersehnte Wetterbesserung. Nach ein paar warmen Worten folgte die Auslosung, diesmal nicht mit Computer, sondern klassisch von Hand mit „Lotto-Fee“ Karla. Das ist insofern erwähnenswert, als dass man ja das Draw Tool von Omniskore-Erfinder Ted Wagner dafür verantwortlich machte, dass sehr häufig Snowflake-Offset als Exit-Block gelost wird. Hier also von Hand und – Runde 1: Exit Block 1, Snowflake-Offset. Na, immerhin hatten wir den ja einen Tag vorher gerade erfolgreich trainiert.
Der Rest des draws war wenig spektakulär, eine Spiegler-Tauscher-Kombination in Runde 3, ansonsten tauschte nichts zurück, es sei denn, man engineerte es so. Ein richtiger "Burner" war auch nicht dabei, aber immerhin 3 Random-lastige Runden und Runde 10 mit den X-Ray Blöcken 4 und 14. Die "Boogie-Blöcke" 6 (Stardian) sowie 2 (Sidebody Donut) blieben leider im Topf bzw. wurden als Stechrunde (Q,6,2) gelost.
Der Wettkampf-Verlauf:
16 Teams hatten in der offenen Klasse gemeldet, davon waren 14 "in der Wertung", wie es so schön heißt. Mit "Kasa Amigo", bestehend aus Spieli Spielvogel und Nina Kübler, die ja schon auf dem Nuggets-Cup zusammen gesprungen sind, komplettiert durch Marco Arrigo (Italienischer Achter) und Marcel Aeby (war schon Weltmeister und Schweizer Meister), hatte sich eine Truppe gefunden, deren Auftreten mit Spannung erwartet wurde. Sie scheuten keine Engineering-Variante, um kurze Wege zu gehen, hatten aber Exit-Probleme, die in zwei formidablen Abstürzen aus der Tür gipfelten.
Das zweite Gast-Team "Stratos-4" war eine "Spielertrainer" Variante, d.h. drei deutsche Springer mit mittlerem Erfahrungslevel, die mit ihrem Weltklasse-Coach Pete Allum sprangen. Da der gebürtige Brite Pete international inzwischen für Italien startet und das auch in Zukunft noch tun will, musste die Gruppe trotz legaler Ausländer-Quote von 25% als Gast-Team starten.
Ansonsten waren alle da, denen man einen Schnitt von 10+ zutraute. Der Wettkampf zeigte dann, dass 10+ mittlerweile eine Hürde ist, die viele überspringen können. Auf der letzten DM im Jahre 2005 befand sich diese Grenze noch in etwa in der Mitte des Feldes, dieses Mal landeten nur 3 von 16 Teams darunter.
Der Titel war eigentlich im Vorfeld vergeben, die Nationalmannschaft vom FSC Eisenach holte sich unangefochten den von EADS vakant gemachten Thron mit einer guten Leistung von 18,9 Punkten. Eine neue Teambestleistung (steht bei 19,7) verhinderte wohl die Auslosung, einen Schnitt jenseits der 19 unter anderem eine vergeigte Runde 4, die sie – Tusch bitte – an X-Ray abgeben mussten!!! Zwar waren dort zwei Abzüge im Spiel, aber immerhin, gut für unsere Nerven, denn wir waren mit unserem Sprung in derselben Runde eigentlich auch nicht so zufrieden.
Der Start in den Wettkampf gelang uns dagegen sehr gut, mit 16 Punkten aus der besagten Runde 1 waren wir exzellent dabei, das war auch der einzige Sprung am ersten Wettkampftag. Allerdings hatte auch die Sportfördergruppe eine 15 an der Tafel, und das obwohl sie auf dem Nuggets Cup bei Block 1 noch so wenig souverän gewirkt hatten. Da hatten sie damals aber wohl einfach nur einen schlechten Sprung.
Der X-Ray Moment of Horror kam in Runde 3, die wir so unsauber sprangen, dass Petra von den Chicas schon sagte "ich konnte nicht mehr hinsehen". Unglaublich, dass man dafür noch 14 Punkte bekam. Nachdem wir aber in der Runde 2 auch schon 2 Punkte an die SpoFö abgeben mussten – durch einen falschen Griff und den damit verbundenen Zeitverlust, bis wir den Rhythmus wieder gefunden hatten – waren wir nun erstmals hinter den Jungs von der Bundeswehr.
Mit dem High Score aus Runde 4 im Rücken konnten wir uns danach aber wieder moralisch aufbauen und bis zum Ende des zweiten Tages wieder vorbeischieben. So beendeten wir diesen sehr langen Tag auf Platz zwei mit 2 Punkten Vorsprung und noch 2 rounds to go ...
Finaltag:
Cat-Cat aus der Tür, es blieb einem auch das nicht erspart, nicht gerade ein Sprung für uns. Entsprechend viel Zeit nahmen wir uns zum Briefing, zumal ja noch der Tauscher von Block 17 dazu kam. Nach einer für uns unüblichen Roll-Vorbereitung von über 20 Minuten glaubten wir dann das richtige gefunden zu haben. In der Maschine noch mal die Ermahnung, bloß ja „schöne Cats“ zu bauen. Das gelang uns dann zwar auch, aber das Ganze sah etwas aus wie in Zeitlupe. Mit 15:16 hatten wir dann auch folgerichtig einen Punkt Vorsprung eingebüßt, so dass es wieder mal ein echtes X-Ray-Finale gab.
Das zeigt ein kurzer Rückblick auf vergangene Events und wie es dort nach 9 Runden stand:
Deutsche 2005 – 1 Punkt vor gegen SüdWest um Bronze
DFV-Cup 2004 – 1 Punkt hinten gegen Next Generation um Gold
DFV-Cup 2002 – 1 Punkt hinten gegen Next Generation um Silber
Jetzt also 1 Punkt vorn im Kampf um Silber. Erfahrung gab es also mit dieser Situation. 2002 und 2005 hatten wir es geschafft, 2004 nicht. Der Sprung war wie gesagt gut für uns, zwei Blöcke, die im Laufe der Saison eigentlich immer gut geklappt haben. Göran vom EADS-Team, der selbst ja mal bei der SpoFö war, hätte dennoch "100 Euro auf die Bundeswehr" gesetzt, weil Block 4 (Monopod-Monopod) auch im CISM-Programm ist. Zum Glück hat er mir das erst am Abend nach dem Wettbewerb erzählt …
Verabschiedet durch eine große Teilnehmer-Menge machten wir uns mit den Jungs vom bereits fest stehenden neuen Deutschen Meister FSC Eisenach mit dem Shuttle auf den Weg zum boarding point. Die SpoFö war zu dem Zeitpunkt schon in der Luft, bloß nicht hoch schauen ...
Als dann aber die Tür aufging, war irgendwie doch alles ganz einfach und unser Sprung war ein einziger Traum. Exit, hill work, alle Blöcke waren "right on the money", wie unser Trainer Gary immer zu sagen pflegte, nach 40-45 Sekunden der erste Unfall, aber so soll es sein, Tempo erhöhen und das Ding bis zum Ende der Arbeitszeit unter Kontrolle halten. Eine schöne Teamlandung in Formation, aber trotzdem kein Jubel an der Kappe und am Boden. Es ist einfach zu eng. Ich kann es nicht mehr aushalten und bitte Moritz um seine Kamera. Schnell mal schauen. 17 Punkte in der Zeit, das ist der Anfang von Mono-Mono, das muss doch reichen. Sauber sieht es auch aus, zumindest auf dem 4 cm Bildschim der DV-Kamera. Aber bekommen wir auch alle 17?
Die SpoFö ist zuerst dran, bekommen eine 15, ohne Review. Eine gewisse Entspannung macht sich breit. Als unser Sprung das erste mal gelaufen ist und das Bild im Inter von Block 4 anhält, bricht Jubel aus, erste Glückwünsche, aber dann der zweite Durchlauf, dann noch einer, dann erstmal lange nichts. Schließlich das Urteil: 17 in der Zeit, 2 Punkte Abzug, Video zu flach von 1 auf 2 und ein nicht stationärer Griff von 11 auf 12, letzterer eine krasse Fehlentscheidung ... Knapper hätte es also wieder mal kaum sein können, und die Freude über den besten Sprung von allen Teams in dieser Runde ist daher etwas getrübt. Nur langsam setzt sich bei mir die Freude über Silber durch.
Nachtrag:
Eines unserer Ziele für diese DM haben wir also erreicht. Es war knapper als von vielen erwartet, was aber daran lag, dass die SpoFö besser war als alle (außer mir) prophezeit haben. Auf lange Sicht macht es unseren Erfolg aber umso schöner.
Den angepeilten 16er Schnitt haben wir zwar verfehlt, aber recht knapp. 2 Video-Busts und 2 Griff-Busts haben uns auf 15,7 gedrückt, aber auch das ist noch absolute Team-Bestleistung. Seit 2004 waren wir nicht mehr über 15, also sollten wir auch damit zufrieden sein können.
Autor: Uwe
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